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U15 Deutsche Meisterschaft Frankenthal

Titelverteidigung missglückt


2022 war für die U15 des GSV Braunschweig ein erfolgreiches Jahr. In einem Jahr wurde die neue Mannschaft Deutscher Meister im Kleinfeldfußball und in der Halle im Futsal. Das sollte auch in 2023 so weitergehen.

So standen am Wochenende des 11. Februars 2023 in Frankenthal die erneute Deutsche Futsal Meisterschaft an. Der Titel von 2022 sollte verteidigt und der Pokal wieder nach Braunschweig geholt werden. Daraus wurde leider nichts, denn einige Schwierigkeiten lagen wie schwere Steine im Wege.

Zunächst musste die Mannschaft auf Aleks Carcanji und Christian jr. Helmerding verzichten, da sie die Altersgrenze überschritten hatten. Zwei gute Spieler der Meistermannschaft weniger. Dann änderte der Verband noch kurzfristig die Ausschreibungsregelungen und ließen Spieler mit einem Hörstatus von unter 55 dB nicht mehr zu. Das traf nun ausgerechnet unseren Stammtorwart Niklas Pollehn und Levin Wolf, die nun kurzfristig ersetzt werden mussten. Die Mannschaft hatte nun nur noch 7 startberechtigte Spieler. Aber die Suche nach Ersatz hatte Erfolg. Mit Davyd Mishachenko konnte ein junger Torwart gefunden werden und mit Marlon Stiegert auch ein Nachwuchstalent, der nach und nach in die Mannschaft hereinwachsen wird.

Der Kader: Davyd Mishachenko, Marlon Stiegert, Abdullah Sammour, Tyron Mook, Mohsin Naseri, Mikail Bechev, Eduard Racolta, Dyar Ibrahim Ali und Milad Rezaee.

Mit 9 Spielern machte sich die Mannschaft am Freitag den 10.02.2023 auf den Weg nach Frankenthal. Mit 2 VW-Bussen, die von Volkswagen gesponsert wurden. Gleich nach Schulschluss schmissen sich die Spieler in die Trainingsanzüge und sahen schon fast so aus wie die Nationalmannschaft. Gemeinsam wurde noch in der Schule gegessen, dann ging es mit dem Winken der Direktorin Frau van Lohuizen auf die Autobahn zur Jugendherberge in Worms. Für die Jungs mal was ganz Neues. Die Stimmung war jedenfalls prächtig.

Auch der vorher bekannte Spielplan war eigentlich ganz gut. Die Auslosung brachte Begegnungen gegen Comet Berlin, Bergfreunde München und GSV Düsseldorf. Alles Mannschaften, die man im November noch geschlagen hatte. Nur der GSV Würzburg war die einzige Unbekannte.

Mit einem mühsamen 3:1 Sieg gegen Comet Berlin startete man schon hoffnungsvoll in die Gruppenphase. Das nächste Spiel gegen die Mannschaft aus München. Eigentlich eine machbare Partie, die aber nur ein 1:1 am Ende brachte. Nun war die Unbekannte, der GSV Würzburg an der Reihe. Die Mannschaft aus Unterfranken hatte schon zwei überzeugende Siege auf dem Konto. Es waren hart umkämpfte 15 Minuten, die eine Unachtsamkeit der Abwehr zum 1:0 für Würzburg führten, dann noch ein Fernschuss zum 2:0. Mehr als den Anschluss zum 1:2 war nicht mehr drin. Es musste also ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den GSV Düsseldorf her, um wenigstens noch das Halbfinale zu erreichen. Chancen über Chancen wurden vergeben. Die Abwehr stand und hatte wenig zu tun, aber vorn wollte kein Tor fallen. Da half auch ein Anruf von Sportlehrer Markus Keil, der den Spielern eine Woche Hausaufgabenfrei versprach, nicht mehr. Am Ende nur ein 0:0. Mit nur 5 Punkten aus der Vorrunde war es schwer. Nun begann das Rechnen, denn außer Würzburg, hatten alle nur wenige Punkte erreicht. Ausgerechnet der stabile GSV Würzburg verlor sein letztes Spiel gegen Comet Berlin mit 0:1. Damit hatte Comet Berlin unsere Mannschaft überholt und konnte ins Halbfinale einziehen. Aus der Traum.

Wenigstens das Spiel um Platz 5 konnte noch einmal Freude aufbringen. Mit einem klaren 5:0 Sieg gegen den GSV Augsburg schossen sich Jungs den Frust von der Seele.

Die nächste Gelegenheit zur Titelverteidigung gibt es am 01. Juli in Frankfurt, wenn die Deutsche Meisterschaft auf Kleinfeld wieder ansteht. Vielleicht mit noch ein paar neuen guten Spielern.

Die Schüler fahren nach Frankenthal zum Turnier.   Bildrechte: LBZH BS
Die Schüler fahren nach Frankenthal zum Turnier.   Bildrechte: LBZH BS
Die Schüler fahren nach Frankenthal zum Turnier.   Bildrechte: LBZH BS
Die Schüler fahren nach Frankenthal zum Turnier.   Bildrechte: LBZH BS
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